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Info's rund um das Thema Haarausfall

Formen von Haarausfall - Ursachen und mögliche Behandlungen
 
Haarausfall oder in Fachsprache Alopezie ist ein weit verbreitetes Phänomen udn jeder 7. Deutsche leidet darunter. Frauen und Männer können gleichermaßen betroffen sein.
 
Normalerweise verliert der Mensch zwischen 50 und 100 Haaren täglich, was vollkommen normal ist. Erst, wenn mehr Haare verlorengehen, als nachwachsen können, spricht man von Haarausfall als krankhafter Erscheinung.In dieser Situation greifen Betroffene zu Perücken, Schütthaar oder Streuhaar.
 
Welche Formen von Haarausfall gibt es, was sind die Ursachen und wie kann man Haarausfall behandeln?
 
 
 
 
 

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

  • Erblich bedingter Haarausfall
  • Kreisrunder Haarausfall
  • Diffuser Haarausfall
  • Hormonell bedingter Haarausfall
  • Alopecia Universalis und Totalis
  • Mechanische Alopezie
  • Vernarbende Alopezie

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

Diese Art von Haarausfall tritt bei bis zu 90 Prozent aller Männer auf, die älter sind als 21 Jahre. Etwa die Hälfte der über 40 Jahre alten Herren haben mit Haarausfall am Hinterkopf zu kämpfen. Viele leiden unter diesem Zustand und nutzen beispielsweise Streuhaar bzw. Schütthaar, um die kahlen Stellen zu kaschieren.Die Fixierung der Fasern auf kaschierten Stellen erfolgt genau wie beim Verdichten. Der Verdichtungseffekt hält für viele Stunden an und verschwindet durch Kämmen sowie bei der nächsten Haarwäsche. Es kann deshalb ab der ersten Anwendung gut mit der gewünschten Dichte experimentiert werden. Zwischen optischem Ausgleich und einer prächtig fülligen Mähne lassen sich mit Streuhaar alle Frisureffekte erzielen.

Ursache für androgenetische Alopezie

Als Ursache für die androgenetische Alopezie wurden ein Enzym namens 5-alpha-Reduktase sowie das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) erkannt. 5-Alpha-Reduktase wandelt Testosteron in DHT um, das die Anzahl der Haarfollikel reduziert. Die Folge sind eine Verhärtung der Kopfhaut-Membranen und die vermehrte Abgabe von Fett an die Haare und die Kopfhaut durch die Talgdrüsen, wodurch es zu einer Verkleinerung der Follikel kommt. Sie produzieren zunehmend feinere und spärlicher verteilte Haare. Irgendwann sterben die Follikel ab und ausgefallene Haare können nicht erneuert werden.

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei androgenetischer Alopezie?

Alle heutigen Behandlungen zielen darauf ab, die Verkleinerung der Follikel umzukehren und so das Wachstum der Haare wieder in Gang zu setzen. Die Therapie besteht darin, in der Ruhephase befindlich Follikel wieder zu aktivieren. Die Behandlung erfolgt durch verschiedene Mittel (z. B. Minoxidil für beide Geschlechter, Finasterid nur für Männer), die entweder äußerlich oder innerlich angewendet werden. Laut pharmakologischer Untersuchungen kommt es durch diese Behandlung zu erneutem Wachstum der Haare. Allerdings gelingt dies nur, wenn noch keine Kahlheit vorliegt. Zudem muss die Therapie dauerhaft sein und darf nicht unterbrochen werden. Wer nicht auf Medikamente setzen möchte, kann die betroffenen Stellen von Experten mithilfe von Schütthaar bzw. Streuhaar verdecken lassen.

Diffuse Alopezie

Bei dieser Form des Haarverlustes handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Haarausfall, in dessen Verlauf das Haar dünner wird und seine Spannkraft verliert. Es kommt zu lichten, aber nicht zu kahlen Stellen. Von der diffusen Alopezie sind Männer und Frauen betroffen. Auch bei dieser Art des Haarverlustes können Streuhaar und Schütthaar für Abhilfe sorgen und lichte Stellen unauffällig verbergen.

Welche Ursachen gibt es für diffuse Alopezie?

Die Medizin konnte verschiedene Ursachen für diese Form von Haarausfall nachweisen. Beispielsweise kann er durch eine Überfunktion der Schilddrüse ausgelöst werden. Aber auch die Einnahme von Medikamenten wie Gerinnungshemmer kann diffuse Alopezie auslösen. Auch eine unausgewogene Ernährung mit einem Mangel an Eisen und Zink kann zu Rissen in den Follikeln führen und so das Wachstum behindern. Zudem ist diese Form von Haarausfall vermehrt bei Personen zu beobachten, die unter Ess-Störungen wie Magersucht leiden.

Wie kann man diffuse Alopezie behandeln?

Nachdem die Ursache für den Haarausfall diagnostiziert wurde, lässt sich diffuser Haarausfall gut behandeln. Beispielsweise führt eine Ernährungsumstellung auf eine nährstoffreiche Kost zu einer Stärkung und ausreichenden Versorgung der Haare und Follikel. Sollte ein Arzneimittel die Ursache sein, kann man gemeinsam mit seinem Arzt über die Absetzung des ursächlichen Medikaments sprechen und eventuell auf ein anderes zurückgreifen. In der Regel beginnen die Haare etwa 6 Monate nach dem Absetzen des Medikamentes wieder zu wachsen. Vor allem für Betroffene, die psychisch sehr unter der diffusen Alopezie leiden und sich bisher mit Schütthaar oder Streuhaar beholfen haben, könnte sich eine zusätzliche Gabe von Wirkstoffen wie Minoxidil als sinnvoll erweisen.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Hierunter versteht man kahle Stellen, die sich in verschiedenen Arealen der Kopfhaut oder auch an anderen Stellen des Körpers bilden. Sie haben meist eine runde Form, was ihnen ihren Namen eingebracht hat. Dieser Haarausfall kann an einzelnen Stellen auftreten oder zum gänzlichen Haarverlust führen. Auch bei dieser Erkrankung lassen sich mit Schütthaar bzw. Streuhaar gute Ergebnisse erzielen.

 

Wodurch wird kreisrunder Haarausfall hervorgerufen?

Bei dieser Variante des Haarausfalls entzündet sich das Hautgewebe rund um die Follikel, was schließlich zum Haarverlust führt. Die Wissenschaft vermutet eine Immunreaktion hinter der Entzündung. Es scheint, als würden die eigenen Antikörper den Follikel angreifen und schädigen. Vollständig geklärt sind die Ursachen der Erkrankung bisher aber nicht. Weitere auslösende Faktoren können Hypersensibilität, genetische Veranlagung oder auch emotionaler Stress sein.

Wie lässt sich Alopecia areata behandeln?

Zunächst einmal ist kreisrunder Haarausfall reversibel, er kann sich also zurückbilden, kann aber auch immer wieder in Erscheinung treten. Deshalb ist es sinnvoll, erst einmal abzuwarten, bevor man über eine Therapie nachdenkt. Während dieser Wartezeit kann man die kahlen Stellen mit Streuhaar oder Schütthaar unsichtbar machen. Keine der bekannten Therapien behandelt die eigentliche Ursache des kreisrunden Haarausfalls, alle Behandlungen sind also so genannte symptomatische Ansätze. Die Behandlung wird immer aufgrund des Stadiums festgelegt. Man unterscheidet zwischen örtlicher Therapie (äußerlich, topisch) sowie innerer Therapie (systemisch, mit Tabletten). Diese Behandlungsformen werden mit DCP (Diphenylcyclopropenon), Kortikoiden, Zink, Dithranol, Thymuspeptiden oder UV-A-Strahlen durchgeführt.

streuhaar kreisrunder haarausfall

Typischer Kreisrunder Haarausfall

Vernabender Haarausfall (Alopecia cicatricans)

Diese Form des Haarverlustes kommt nur sehr selten vor, lediglich 3 Prozent aller Männer und Frauen sind von ihr betroffen. Meist lässt sich kein Grund für das Auftreten der Erkrankung erkennen, was die Behandlung nicht unbedingt erleichtert.

 

Ursachen für vernarbende Alopezie

Die Ursache für vernarbende Alopezie scheinen geschädigte bzw. zerstörte Haarfollikel zu sein. Sie werden durch vernarbtes Gewebe ersetzt, wodurch keine neuen Haare wachsen können. Die Medizin unterscheidet drei verschiedene Varianten:

  • primär vernarbende Alopezie (aufgrund erblicher Veranlagung oder gestörter Entwicklung der Follikel)
  • erworbene primär vernarbende Alopezie (aufgrund Autoimmunreaktionen oder Hauterkrankungen)
  • sekundär vernarbende Alopezie (durch Tumorerkrankung, Bestrahlung, Infektion oder Verbrennungen)


Alle Formen dieser Alopezie sind dadurch gekennzeichnet, dass der Haarausfall keine symmetrische Form aufweist, wie dies beispielsweise bei der kreisrunden Alopezie der Fall ist. Meist klagen Betroffene auch über Juckreiz, Hautrötungen, schuppige Haut sowie Pustel- oder Blasenbildung. Immer wieder wird auch von stärkeren Schmerzen und einem Brennen in den betroffenen Arealen berichtet. Ob in diesen Fällen Schütthaar oder Streuhaar eingesetzt werden kann, muss mit dem Experten besprochen werden. Vor allem bei starkem Juckreiz ist man ja versucht, zu kratzen, wodurch sich das aufgetragene Streuhaar bzw. Schütthaar vermutlich lösen würde.

Wie kann die vernarbende Alopezie behandelt werden?

Grundsätzlich ist eine erfolgreiche Therapie bei vernarbender Alopezie möglich. Damit diese Erfolge erzielen kann, ist es notwendig, die Erkrankung so frühzeitig wie möglich zu diagnostizieren. Je schneller die Krankheit erkannt ist, desto besser lässt sie sich mittels einer entsprechenden Therapie behandeln und in den Griff bekommen. Bei der Behandlung der vernarbenden Alopezie kommen hauptsächlich entzündungshemmende Arzneimittel zum Einsatz. Es wird mit Antibiotika oder auch Kortikoiden gearbeitet. Sie sorgen dafür, dass die Follikel nicht mehr durch schädliche Zellen zerstört werden können. Auch bei schon zerstörten Haarfollikeln ist die Behandlung sinnvoll, denn so werden zumindest gesunde Follikel vor einer Beschädigung oder Zerstörung bewahrt. Schlägt die Therapie an und man möchte die kahlen Stellen bis zum Nachwachsen abdecken, kann man auf Streuhaar und Schütthaar zurückgreifen, sollte dies aber in Absprache mit dem Haarexperten und dem Hausarzt tun.

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Weitere Formen der Alopezie

 

Neben den bereits genannten Formen von Haarausfall sind noch weitere, eher selten auftretende Arten der Alopezie bekannt, die es ebenfalls notwendig machen könnten, zeitweise auf Schütthaar und Streuhaar zurückzugreifen. So gibt als bekannte Formen:

  • traumatische Alopezie (physische Verletzungen, dauerhafter Zug, ständige Belastung
  • Alopecia follicularis (Entzündung mit eitrigen Bläschen, die die Follikel zerstören)
  • Follikulitis disecans (vereiterte Kopfhaut mit tiefen, entzündeten Knötchen im Nacken oder am Hinterkopf)



Vor allem bei der Follikulitis disecans kann sich die Behandlung als mühsam erweisen. Oft lässt sie sich, allerdings nur sehr langsam, mit Antibiotika, Isotretinoin und Glukokortikoide behandeln. In sehr extremen Ausprägungen kann auch die Chirurgie helfen, mit deren Hilfe sich die Narben weitestgehend entfernen lassen. Anschließend kann der Betroffene die entsprechenden Stellen mit Streuhaar oder Schütthaar kaschieren.

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Haarausfall- in der Fachsprache Alopezie genannt - in seiner natürlichen Form ist Teil des Lebenszyklus von Haaren. Während beinahe 90 % der Haare für zwei bis sechs Jahre wachsen, stellt ein Prozent der Haare danach binnen zwei bis drei Wochen das Wachstum ein und löst sich von der Haarwurzel.

In der Ausfallphase befinden sich bei gesunden Menschen etwa 15 % der Haare. Allerdings schieben hinter diesen Haaren üblicherweise schon neue Haare nach. In diesem Dreierzyklus befindet sich der komplette Haarwuchs eines Menschen zwischen zehn und 20 Mal. Wer an angeborenem Haarausfall leidet, beklagt ein Ungleichgewicht in diesen Zyklen.

Die Haarwurzel wird immer schwächer bis nicht mehr versorgt, wodurch auch kein Haar mehr nachschieben kann. Auch bei akutem, erworbenem Haarausfall kreisrunder oder diffuser Form ist die Versorgung der Haarwurzel mangelhaft. Hierfür können Medikamente, organische Fehlversorgungen, psychische Ausnahmezustände oder altersbedingte Hormonumstellungen verantwortlich sein.

Die Anwendung von Schütthaar ersetzt bei erworbenem Haarausfall nicht den Gang zum Hausarzt und je nach Diagnose eine langfristige Therapie. Aber Streuhaar kann in der Zwischenzeit die psychische Belastung lindern, welche Betroffene sehr häufig empfinden.

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